Hintergrund

Die Entwicklungsperspektiven einer Gesellschaft hängen von den Fähigkeiten der in ihr lebenden Menschen ab. Wenn eine Gesellschaft ihre Mitglieder nicht richtig bildet und ausbildet, dann wird sie im Laufe der Zeit immer mehr stagnieren und verkümmern; und es werden unweigerlich soziale Krisensituationen eintreten, wie dies bereits seit langem der Fall ist. Ein schlechtes Bildungssystem führt längerfristig unweigerlich zum Niedergang einer Kultur und damit zur Zerstörung einer Gesellschaft.

Statt jedoch unserer Gesellschaft neue Perspektiven und Potenziale durch die intensive Förderung individueller Fähigkeiten zu erschließen, setzt die gegenwärtige Bildungspolitik auf kompromisslose Anpassung der Menschen an die bestehenden gesellschaftlichen Strukturen, insbesondere an unser zunehmend diktatorisches, individuelle Freiheiten konsequent bekämpfendes politisches System. Dass von diesem System keinerlei Hilfe beim Erwerb von Fähigkeiten zur individuellen Selbstverwirklichung und zu einem sozialen Miteinander zu erwarten ist, dürfte klar sein, obwohl doch Artikel 2 unseres Grundgesetzes formuliert: „Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, sofern er nicht die Rechte anderer verletzt“. Und in § 1 im achten Buch des Sozialgesetzbuches heißt es: „Jeder junge Mensch hat das Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit.“

Und die desolate Bildungssituation hat sich durch die Corona-Krise auf dramatische Weise verschärft und wird zukünftig noch weiter eskalieren. Dabei zeigt sich die gegenwärtige Krise nicht nur als Ursache, sondern vor allem als Wirkung mangelhafter Bildung, denn die vorgebliche „Epidemie von nationaler Tragweite“ – die es Wirklichkeit nie gegeben hat – erweist sich bei nüchterner Analyse als eine bewusste, mit unterschiedlichen manipulativen Methoden gezielt inszenierte Täuschung. Ich habe das in einer Reihe von Videos auf dem YouTube-Kanal dieser Website näher ausgeführt:

Vortrag   Die Corona-Krise: Zufall oder Absicht?

Videoreihe   Die Bedeutung der Corona-Krise

Videoreihe   Corona und die Folgen

Die Unfähigkeit und Unwilligkeit der meisten Menschen, diese Täuschung zu durchschauen und stattdessen den Medien, den Politikern und den als Wahrheitsverkündern medial und politisch instrumentalisierten „Wissenschaftlern“ ohne weiteres Nachdenken zu glauben, hat eine Hauptursache in der Struktur unseres Bildungssystems, welches seinem Wesen nach gar kein Bildungs-, sondern ein Prüfungssystem darstellt: In unterschiedlichsten „Leistungsnachweisen“ wird von Schülern, Studierenden und Absolventen verlangt, dass sie die von ihren Prüfern erwarteten Leistungen abliefern, unabhängig von der Wahrheit und der Sinnhaftigkeit der verlangten Ergebnisse.

Das Resultat dieser inhumanen Dressur ist ein Absolvententypus, der sich nicht etwa für die Bildungsinhalte, sondern lediglich für die Reaktionen seiner Prüfer, d.h. für seine Prüfungsergebnisse interessiert. Die Prüfer selber treten dabei mit dem unhinterfragten Anspruch absoluter Autorität auf. Autoritätsgläubigkeit und blinde Folgsamkeit sind die unausweichlichen (und sicherlich auch angestrebten) Konsequenzen einer solchen Dressurpädagogik, welche Menschen zu Reproduktionsautomaten ausbildet.

Demselben Verhaltensmuster begegnen wir bei der Reaktion der Menschen auf die vermeintlich wissenschaftlichen Erkenntnisse bezüglich der Gefährdung durch COVID-19 und auf die dadurch motivierten politischen Maßnahmen, welche primär in weitgehenden Freiheits- und Grundrechtseinschränkungen bestehen: Blinde Autoritätsgläubigkeit und obrigkeitsstaatliche Folgsamkeit sind auch hier die verbreitet zu beobachtenden Verhaltensmechanismen. Ich habe versucht, den ursächlichen Zusammenhang zwischen Bildung und Corona-Krise in einem Vortrag ausführlicher darzustellen:

Die Corona-Krise als Bildungsproblem

Eine freiheitliche Demokratie ist mit geistig unselbständigen, urteilsunfähigen Systemmarionetten allerdings nicht realisierbar. Insofern erleben wir gerade den Zusammenbruch nicht nur unseres politischen Rechtsstaates, sondern auch der freiheitlichen Demokratie bzw. Kultur, denn eine freiheitliche Kultur lässt sich nur mit freiheitlich gesonnenen und freiheitsfähigen Menschen verwirklichen. Andersherum formuliert: Mit einem die Freiheitsfähigkeit und Autonomie der Menschen gezielt fördernden Bildungssystem wäre ein Phänomen wie die Corona-Krise niemals möglich gewesen!

Sollen sich die gesellschaftlichen Zustände in Zukunft noch einmal verbessern, und soll ein auf individueller Selbstverwirklichung basierendes soziales Miteinander eine realistische Perspektive werden können, dann kommt es darauf an, diejenigen individuellen und sozialen Fähigkeiten bei sich selber auszubilden, die in der jetzigen Situation den meisten Menschen offenkundig fehlen, da das gegenwärtige Desaster sonst nicht möglich gewesen wäre. Zwei Vortragsvideos versuchen, diese Bildungsperspektive etwas näher zu entwickeln:

Bildung nach Corona

Erziehung zur Freiheit

Die Entwicklung der an anderer Stelle erörterten sieben Grundfähigkeiten bildet meines Erachtens die notwendige Voraussetzung einer umfassenden sozialen Selbstverwirklichung des Menschen. Da für den Erwerb dieser elementaren Fähigkeiten keinerlei Hilfe von staatlicher Seite zu erwarten ist, müssen die erforderlichen Bildungsprozesse von den jeweils interessierten Menschen selber organisiert werden. Diese Website will hierzu Anregungen vermitteln.